Von der Sterbebegleitung zur Palliative Care

Auf dem Foto v.l.n.r.: Ursula Merz, Dr. Silvia Brims, Rosemarie Lehmann. (Foto: Markus Zeifang)

Datum, Zeit

Mittwoch, 30. Oktober 2019, 20:15 - 21:45
Ref. Pfarrhaussaal, Geissbergstrasse 17 , Ennetbaden

Beschreibung

Podiums- und Publikumsdiskussion mit Dr. Silvia Brims, Verena Hirt, Rosmarie Lehmann, Ursula Merz moderiert durch Markus Zeifang (Vikar der Ref. Kirchgemeinde Baden).

Heute kaum mehr vorstellbar: noch Anfang der 1980er Jahre waren Sterbende im Spital weitgehend sich selbst überlassen. Mitunter landeten sie hinter einem Vorhang versteckt auf dem Gang einer überfüllten Station. Das auf Heilung ausgerichtete Spitalwesen hatte kein Konzept für Patienten, bei denen Heilung nicht mehr möglich war.

1987 richteten Spitalseelsorger die ersten Kurse für freiwillige Sterbebegleitung ein. Teilnehmende waren auch die Ennetbadnerinnen Verena Hirt, Rosmarie Lehmann und Ursula Merz. Mit ihnen wollen wir auf die Anfänge zurückblicken, aber auch nach vorne schauen. Was hat sie angetrieben? Wie wurden sie mit Belastungen fertig? Wo steht Sterbebegleitung heute und wo morgen, wenn das Sterben in die private Wohnung und damit in den gesellschaftlichen Alltag zurückkehrt?

Auch die Medizin hat grosse Fortschritte im Umgang mit dem Sterben gemacht. Für Silvia Brims ist der Tod nicht mehr die Niederlage der Medizin, sondern Teil des Lebens, den es ärztlich zu betreuen gilt. Als Palliativmedizinerin hat sie den Aufbau der Palliativstation am KSB massgeblich mitgestaltet. Wie spielen die professionellen Ärzte, Pfleger, Sozialarbeiter etc. mit den Freiwilligen zusammen. Wann und wie kommt der Patient zu Wort?

Lageplan

Ref. Pfarrhaussaal, Geissbergstrasse 17 , Ennetbaden

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