Aktuell

Dorjubiliäum Ennetbaden, 5. – 8.9.2019

Der Treffpunkt lädt ein zur Living Library im Pröstli

In der Treffpunkt-Living-Library können «lebende Bücher» ausgeliehen werden: ganz unterschiedliche Persönlichkeiten aus Ennetbaden erzählen aus ihrem Leben, gehen auf Fragen ein und tauschen sich gerne mit den Gästen zu einem Schwerpunktthema aus.

Erfahren Sie mehr über unsere spannenden Referetinnen und Referenten.

 

Veranstaltungen im Rahmen des Jahresprogramms

  • Der Schweizerische Nationalpark – 100 Jahre Wildnis und unberührte Natur

    am Mittwoch, 25. September 2019 | 20:15 - 21:45 Uhr
    Ref. Pfarrhaussaal, Ennetbaden

    Am 1. August 1914 wurde der Schweizerische Nationalpark gegründet. Hier darf die Natur einfach Natur sein – der Mensch steht im Hintergrund und ist Zeuge der dynamischen Prozesse, die dieser alpinen Landschaft ihren unvergleichlichen Charakter verleihen. Die wissenschaftliche Forschung ermöglicht es, diese natürlichen Prozesse zu verstehen.

    Stephan Zimmermann ist Mitglied der Forschungskommission des Nationalparks und wird dieses einmalige Gebiet vorstellen sowie auf ausgewählte Forschungsergebnisse eingehen.

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  • Von der Sterbebegleitung zur Palliative Care

    am Mittwoch, 30. Oktober 2019 | 20:15 - 21:45 Uhr
    Ref. Pfarrhaussaal, Ennetbaden

    Podiums- und Publikumsdiskussion mit Dr. Silvia Brims, Verena Hirt, Rosmarie Lehmann, Ursula Merz moderiert durch Markus Zeifang (Vikar der Ref. Kirchgemeinde Baden).

    Heute kaum mehr vorstellbar: noch Anfang der 1980er Jahre waren Sterbende im Spital weitgehend sich selbst überlassen. Mitunter landeten sie hinter einem Vorhang versteckt auf dem Gang einer überfüllten Station. Das auf Heilung ausgerichtete Spitalwesen hatte kein Konzept für Patienten, bei denen Heilung nicht mehr möglich war.

    1987 richteten Spitalseelsorger die ersten Kurse für freiwillige Sterbebegleitung ein. Teilnehmende waren auch die Ennetbadnerinnen Verena Hirt, Rosmarie Lehmann und Ursula Merz. Mit ihnen wollen wir auf die Anfänge zurückblicken, aber auch nach vorne schauen. Was hat sie angetrieben? Wie wurden sie mit Belastungen fertig? Wo steht Sterbebegleitung heute und wo morgen, wenn das Sterben in die private Wohnung und damit in den gesellschaftlichen Alltag zurückkehrt?

    Auch die Medizin hat grosse Fortschritte im Umgang mit dem Sterben gemacht. Für Silvia Brims ist der Tod nicht mehr die Niederlage der Medizin, sondern Teil des Lebens, den es ärztlich zu betreuen gilt. Als Palliativmedizinerin hat sie den Aufbau der Palliativstation am KSB massgeblich mitgestaltet. Wie spielen die professionellen Ärzte, Pfleger, Sozialarbeiter etc. mit den Freiwilligen zusammen. Wann und wie kommt der Patient zu Wort?

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